Kompetenzzentrum "Auto-ID und Sicherheit im Containerverkehr"

Das Kompetenzzentrum "Auto-ID und Sicherheit im Containerverkehr" befasst sich mit der Erstellung von Konzepten sowie der Durchführung von Pilotprojekten zum Einsatz automatischer Identifizierungstechniken und ihre Einbindung in Geschäfts- und IT-Prozesse, z.B. im Containerumschlag, sowie zum Aufbau von Überwachungssystemen intermodaler Ketten aus Logistik- und Sicherheitssicht.

Unsere Kompetenzen und Erfahrungen:
  • Analyse, Modellierung und Simulation
  • Anwendungsentwicklung und -einführung
  • Betriebswirtschaftliche Bewertung und Controlling
Die Schwerpunkte der Entwicklungs- und Beratungsdienstleistungen liegen in den Bereichen:

Auto-ID im Containerverkehr

rfid chip
RFID Chip

Heutzutage spielt der weltweite physische Materialfluss, also der Transport von Waren, eine stark zunehmende Rolle. Um das weltweit steigende Transportvolumen auch in Zukunft organisieren zu können, bedarf es neben dem physischen Materialfluss eines möglichst synchronen Informationsflusses. Notwendiges Bindeglied zwischen diesen beiden Bereichen ist die Identifikation. Erst wenn die Ankunft transportierter Waren an einem bestimmten Ort registriert wurde, die Waren an diesem Ort also identifiziert wurden, kann diese Information überhaupt weitergegeben werden.

RFID (Radio Frequency Identifiaction), also das drahtlose Auslesen auf sogenannten Transpondern gespeicherter Informationen, stellt neben vielen weiteren Einsatzgebieten einen aktuellen innovativen Ansatz zur Identifikation von Waren dar.

Das ISL sieht sich im Bereich Auto-ID bzw. RFID als Mittler zwischen Anwendern in der Transportwirtschaft, Technologieanbietern sowie Politik und Gesetzgeber. Der Fokus liegt hierbei auf dem sinnvollen Einsatz der jeweils passenden Technologie und deren optimaler Integration in die unternehmensinternen und -übergreifenden Geschäftsprozesse der Anwender.

Unsere Aktivitäten auf dem Gebiet der Auto-ID
  • Prozessanalyse und -modellierung als Basis für den sinnvollen Einsatz von Auto-ID Technologie
    • optimale Integration in die Geschäftsprozesse und IT-Systeme des Anwenders
  • Erstellung von Realisierungskonzepten für Vorhaben auf dem Gebiet der Auto-ID im Bereich der Transportlogistik
  • Akquisition und Durchführung von Auto-ID Projekten
    • Kooperationen mit Logistikunternehmen, intermodalen Transportunternehmen, Binnen- und Seehafenterminals
Produkte:
Projekte:
  • TRACT - Machbarkeitsstudie für den Transpondereinsatz im Container-Terminal
  • PIER - Bremisches Pilotprojekt zum Einsatz von RFIDs im Containertransport
  • CHINOS - Container Handling in Intermodal Nodes - Optimal and Secure!

Containersicherheit

Im Bereich der Sicherheit von Transportketten werden (nach Einführung des ISPS-Codes für Häfen und Schiffe im Jahre 2004) in den nächsten Jahren zusätzliche Anforderungen zur Transportkettenüberwachung auf die Transportwirtschaft zukommen. Daher ist die Übertragung von Erkenntnissen aus dem Logistik- auf den Sicherheitsbereich im Sinne von 'Security' (Schutz vor Diebstahl oder Manipulation) Gegenstand von Forschungsprojekten am ISL, die auch im Zusammenhang zur europäischen Strategie GMES (Global Monitoring of Environment and Security) zu sehen sind. Neben den logistischen Einsatzmöglichkeiten für RFIDs untersucht das ISL z.B. die gesetzlichen, organisatorischen, prozeduralen und technischen Aspekte des weltweiten Einsatzes elektronischer Siegel als Anwendung der RFID Technik im Sicherheitsbereich.

Projekte:
  • CHINOS - Container Handling in Intermodal Nodes - Optimal and Secure!
  • COSI - Bremer Pilotprojekt zum Thema Container-Sicherheit
  • CSS - Container Security System
  • GMES - Global Monitoring of Environment and Security

Kooperationen und Mitgliedschaften

Logo AIM Global

Mitglied in der Association for Automatic Identification and Mobility (AIM Global)

Der deutsche Zweig des AIM Global, der AIM Deutschland e.V., fördert die Anwendungen der automatischen Datenerfassung sowie der Produktidentifikation und bemüht sich weltweit um deren Standardisierung. Ziel ist es, die Kommunikation zwischen interessierten Anwendern und Mitgliedsfirmen bzw. Universitäten und Forschungsinstituten zu vereinfachen und zu beschleunigen.