Afrikanische Häfen nach kurzer Phase des Umschlagrückgangs Mitte 2019 wieder auf Kurs

Die jüngsten Umschlagszahlen im Containerverkehr zeigen, dass die afrikanischen Häfen sowohl auf der Nord- als auch auf der Südseite des Kontinents Anzeichen einer Erholung erkennen lassen, nachdem sie zu Beginn des Jahres 2019 einen merklichen Umschlagrückgang zu verzeichnen hatten. Während die Einbuße in den drei nordafrikanischen Häfen (Tanger und Casablanca in Marokko und Alexandria in Ägypten) recht moderat ausfiel, sank der Umschlag im gleitenden Halbjahresmittel der Häfen im Süden (Durban, Kapstadt und Ngqura) auf das niedrigste Niveau seit fast zwei Jahren. Ab Juni 2019 konnten die Häfen in beiden Fahrtgebieten ihren Durchsatz jedoch wieder steigern. Zu berücksichtigen ist dabei auch, dass die zum Abschluss des Jahres 2018 erreichten Ergebnisse Allzeithöchststände darstellten. Zu diesem Zeitpunkt lagen die südafrikanischen Häfen bei durchschnittlich 394 Tsd TEU im Monat, während die entsprechenden Häfen in Nordafrika 541 Tsd TEU erreichten. Die jüngsten Monatszahlen deuten auf eine Erholung hin, insbesondere in den nordafrikanischen Häfen. Eine Rückkehr zum Niveau vom Ende des Jahres 2018 scheint daher Anfang 2020 möglich.

Afrikanische Häfen nach kurzer Phase des Umschlagrückgangs Mitte 2019 wieder auf Kurs © ISL MCPM 2019 basierend auf Hafenangaben

Diese und weitere aufschlussreiche Informationen zu verschiedenen Regionen und zu einzelnen Häfen finden sich in unserem Monthly Container Port Monitor. Die neuste Ausgabe ist jetzt erschienen und ist über unseren Webshop bestellbar.