Binntelligent zeigt Perspektiven für die Digitalisierung in der Binnenschifffahrt

„Wie können Informationstechnologien dazu beitragen, Binnenhäfen und den Binnenschiffstransport noch leistungs- und wettbewerbsfähiger zu machen?“ – so lautet die zentrale Forschungsfrage, der das Team von Binntelligent unter Federführung des ISL nachgeht. Nach knapp drei Jahren Projektlaufzeit diskutierte das Konsortium am Montag, 6. September, nun erstmals in einer Online-Veranstaltung ihre Ergebnisse mit Vertreter:innen der Hafen- und Logistikbranche. 

Neben Beiträgen der beteiligten Praxisunternehmen, die besondere Herausforderungen der Binnenschifffahrt im Seehafenhinterlandverkehr skizzierten, wurden verschiedene, im Verlauf des Projekts entwickelte Demonstratoren präsentiert.

Obwohl die Branche nach Ansicht des Konsortiums mittlerweile wesentlich innovationsfreudiger geworden ist, konnten die Forscher:innen einige Digitalisierungshürden und mögliche Perspektiven identifizieren. „Ein großes Hemmnis der Digitalisierung in der Branche sind Unsicherheiten in Bezug auf den Nutzen und die Wirtschaftlichkeit von Informationstechnologien“, so ISL-Projektmanager Patrick Specht. „Hier haben wir angesetzt, indem wir mit unseren Praxispartner:innen niedrigschwellige Digitalisierungserfahrungen gesammelt haben.“

Dass der Einsatz von Informationstechnologien in Binnenhäfen und in der Binnenschifffahrt besonders im Anwendungsfeld der Mittelweser ein wichtiges Thema ist, zeigten die regen Diskussionen während und im Anschluss an die Veranstaltung.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms „IHATEC – Innovative Hafentechnologien“ durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert.

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