Erfolgreiche Zusammenarbeit des ISL mit der FRoSTA AG: Forschungsprojekt LoKo-TK abgeschlossen

FrostaAG

Man stelle sich vor: Unternehmen mit ähnlichem Portfolio, gleicher Kundenstruktur und vergleichbaren Lieferwegen schließen sich trotz Wettbewerb zusammen und am Ende profitieren Umwelt und Kunden. Genau das strebt die FRoSTA AG aus Bremerhaven an und hat daher mit dem ISL im Forschungsprojekt LoKo-TK ein Softwaretool namens „LoKoST“ entwickelt, das zukünftig die Kollaboration zwischen Produzenten von Tiefkühlwaren erleichtern soll. Ziel ist, durch die Simulation verschiedener möglicher Situationen im Logistikprozess, den Frachtraum von Lieferfahrzeugen kosteneffizient und unternehmensübergreifend zu nutzen.

FrostaAG Symbolfoto: pixabay
„LoKoST unterstützt strategische Planungen zur Zusammenarbeit, indem sie durch Auswertung unternehmensübergreifender Daten wichtige Informationen liefert. Auf dieser Informationsgrundlage können dann in Kooperationspartnerschaften kosteneffiziente Transportströme geplant werden.“ – so FRoSTA-Projektleiter Thorsten Heitland.

Das wiederum würde sich neben der Kostensenkung positiv auf die CO2-Bilanz auswirken. Ein Zusammenschluss in Sachen Distribution von Tiefkühl-Produkten macht insbesondere für den Norden Deutschlands Sinn, da hier mehrere produzierende Unternehmen ansässig sind.

LoKo-TK wird nach einer Laufzeit von 24 Monaten offiziell im Dezember 2018 beendet.

Dieses Projekt wird von der Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH (BIS) im Rahmen des Programms zur Förderung der Forschung, Entwicklung und Innovation (FEI) des Bremer Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen gefördert

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