Hafenhinterland-Konferenz: Beitrag des ISL

Am 25. Oktober 2018 fand in Nürnberg die zweite Hafenhinterland-Konferenz statt.  Wie müssen zuverlässige, wirtschaftliche und ökologische Hinterland-Logistikketten heutzutage aussehen? Diese Fragestellung stand im Fokus von Experten der Transportlogistik im Rahmen der Veranstaltung von DVZ und Nieuwsblad Transport.

Hafenhinterland-Konferenz 2018

Foto: Erwin Fleischmann

Einer dieser Experten war Dr. Sönke Maatsch, Leiter des Kompetenzbereichs „Maritime Intelligence“ am ISL. In seinem Eingangsvortrag zur Konferenz mit dem Titel „30 Millionen TEU wollen bewegt werden“ zeigte er auf, welche Volumen tagtäglich zwischen den Seehäfen und dem mitteleuropäischen Kernmarkt transportiert werden und welche Herausforderungen sich daraus für Infrastruktur und Transportunternehmen ergeben.

Vor diesem Hintergrund behandelten die Teilnehmer in einer Reihe von Vorträgen und Podiumsdiskussionen aktuelle Themenstellungen zum Hafen-Hinterlandverkehr. Preis, Leistung und Erreichbarkeit: Unter diesen Faktoren gilt es generell für die großen Nordrange-Containerhäfen mit dem Ladungsaufkommen des Hinterlandes umzugehen. Gleichzeitig wachsen die Herausforderungen für die verladende Wirtschaft: Logistikketten werden digital, auf Schienen- und Straßenverbindungen kommt es immer öfter zu Engpässen. Mit dem Ausbau der Mittelmeerhäfen kommen neue Player mit neuen Konzepten ins Spiel.