Halbjahresergebnisse bieten ein uneinheitliches Bild

In der aktuellen Ausgabe des Monthly Container Port Monitors zeigt sich bei der Betrachtung der Halbjahresergebnisse, dass sich die weltweit nachlassende Konjunktur auch auf den Containertransport in den Häfen auswirkt.

Nahezu alle betrachteten Länder/Regionen verzeichnen bei der Umschlagentwicklung einen Wachstumsrückgang. Insbesondere die Häfen der exportorientierten Staaten in Nordostasien, als auch ihre Partner auf der anderen Seite des Pazifik müssen einen starken Rückgang ihrer teilweise auch schon in 2018 unbefriedigenden Ergebnisse hinnehmen. Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang die Entwicklung der japanischen Häfen, deren negative Entwicklung zwar verlangsamt wurde, die aber auch in 2019 einen Umschlagrückgang verkraften müssen.

Zwei für den Welthandel wichtige Regionen zeigen jedoch ein positives Bild: Die Häfen der Nordamerikanischen Atlantikküste und die Häfen der Nordrange konnten ihr Wachstum aus dem Vorjahr leicht übertreffen.

Einen erheblichen Rückgang im Containerumschlag muss insbesondere für die Häfen im Nahen/Mittleren Osten, in Nord- und Südafrika in Mittelamerika und Südamerika konstatiert werden. Besonders die Häfen im westlichen Teil Asiens und in Mittelamerika (hier insbesondere Mexiko und Panama) mit einem Rückgang der Halbjahres Ergebnisse um 5,9% bzw. 9% müssen starke Wachstumseinbrüche verkraften Diese und weitere aufschlussreiche Informationen zu verschiedenen Regionen und zu einzelnen Häfen finden sich in unserem Monthly Container Port Monitor, der über unseren Webshop bestellbar ist.