Handelsstreit USA/China trifft auch die japanischen und süd-koreanischen Häfen

Japan als drittgrößte Wirtschaftsmacht der Welt ist extrem abhängig von seinem seewärtigen Außenhandel. Die Umschlagentwicklung in seinen Häfen ist daher ein besonders sensibler Indikator für die Entwicklung der japanischen Konjunktur, der die Auswirkungen der schwächelnden Weltkonjunktur und der Handelsunstimmigkeiten zeigt.

So bewegte sich der kumulierte Containerumschlag in den fünf größten japanischen Häfen (Tokio, Yokohama, Kobe, Nagoya, Osaka) zusammen seit zehn Jahren immer nur im Bereich zwischen 1,1 bis knapp 1,4 Mio. TEU. Entsprechend ist das durchschnittliche Wachstum aller Häfen zusammen über die letzte Dekade lediglich 0,4 %.

HANDELSSTREIT USA/CHINA TRIFFT AUCH DIE JAPANISCHEN UND SÜD-KOREANISCHEN HÄFEN © ISL MCPM 2019 basierend auf Hafenangaben

Ein ähnlicher Trend ist bei den exportorientierten Häfen Südkoreas zu beobachten. Der Umschlag der drei größten Containerhäfen des Landes (Busan, Gwangyang und Incheon) bewegte sich in den letzten zwölf Monaten stets zwischen 2,2 und 2,35 Mio. TEU.

Diese und weitere aufschlussreiche Informationen zu verschiedenen Regionen und zu einzelnen Häfen finden sich in unserem Monthly Container Port Monitor, der über unseren Webshop bestellbar ist.