ISL berät bei Vorbereitungen für die Festlegung des Mittelmeerraumes als ECA

Das LIFE4MEDECA-Projekt, das im Rahmen des ‚LIFE 2020 CALL for Preparatory Projects‘ finanziert wird, zielt darauf ab, einen Konsens und ein Bewusstsein für die Umsetzung einer ‚Emission Control Area‘ (ECA) im Mittelmeer zu schaffen. Aktuell wird dies im Rahmen der ‚Barcelona Convention‘ diskutiert. Das Projekt, das seit Januar 2021 für drei Jahre läuft, wird von der Port System Authority of the Northern Tyrrhenian Sea koordiniert, umfasst hochqualifizierte Partner aus Italien, Israel, Spanien, Dänemark und Deutschland und wird von SGD4MED (Fondazione CS MARE und Fundación Philippe Cousteau) unterstützt.

ISL berät bei Vorbereitungen für die Festlegung des Mittelmeerraumes als ECA
Autor: Rignetta, 2020, Quelle: Wikipedia

Neben den zu entwickelnden technisch-wirtschaftlichen Studien ist ein wesentliches Element des Projekts die Einbeziehung einer größeren Interessengemeinschaft (öffentliche Regulierungsbehörden, Reedereien, lokale Gemeinden), mit denen Hindernisse und Nutzen einer Reduzierung maritimer Emissionen im Mittelmeer und die damit verbundenen sozioökonomischen Auswirkungen bewertet werden. Das Projekt hat ein Budget von 1,6 Millionen Euro. 60 % davon kommen aus dem LIFE-Programm, 25 % finanzieren das italienische Ministerium für Umwelt, Raumordnung und Meeresangelegenheiten, das französische Seeministerium, das niederländische Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft sowie das spanische Ministerium für Verkehr, Mobilität und städtische Agenda.