Krieg in der Ukraine belastet europäischen Containerumschlag

Noch im Februar zeigte der Containerverkehr eine positive Entwicklung, doch der Trend hat sich umgekehrt. Internationale Handelssanktionen sowie die Blockade der ukrainischen Häfen belasten den Containerumschlag in Europa schon seit Beginn der Militäroperation.
Dies hat nicht nur einen Einfluss auf russische und ukrainische Häfen, sondern auch auf die Transhipmenthäfen in der Nordsee (Belieferung der Ostsee) und im Mittelmeer (Belieferung des schwarzen Meeres).
Der Containerumschlag in den Haupthäfen der Ostsee verzeichnete signifikante Rückgänge und sank um 11% im Vergleich zum März 2021. Im Februar hingegen war noch ein Vorjahreswachstum von 5% verzeichnet worden.

ISL

 

Von den weltweiten Häfen, die im Index enthalten sind, zeigt der Hafen von St. Petersburg den stärksten Umschlagrückgang – es wurde nur etwas mehr als die Hälfte des Umschlags des Vorjahresmonats erreicht.
Außerhalb Europas erlebte Ozeanien den stärksten Mengenrückgang. Die Überflutungen im Osten Australiens trafen den Hafen von Brisbane besonders stark, aber auch in anderen australischen Häfen waren negative Auswirkungen auf den Containerverkehr zu vermerken.

Mehr Details zu den Entwicklungen der weltweit größten Häfen finden Sie im Monthly Container Port Monitor des ISL.