Die Schifffahrtsbranche leidet immer noch an Überkapazitäten in den wichtigsten Flottensegmenten

Obwohl 2018 das Wachstum der Welthandelsflotte nur 2,6 % betrug - das geringste Flottenwachstum in den letzten 15 Jahren - sind Frachtraten sowie Neubau- und Secondhandpreise immer noch auf einem sehr niedrigen Niveau.

Der Auftragsbestand an neuen Schiffen liegt zu Beginn des Jahres 2019 um 4,2% unter dem Vorjahreswert und damit in historischer Perspektive auf einem sehr niedrigen Niveau. Von den weltweit 287 Werften, die im kommerziellen Schiffbau tätig sind, haben 2018 nur knapp die Hälfte neue Aufträge erhalten, während 57 andere Werften die letzte Bestellung sogar schon vor 2016 erhalten haben.

Das Erfordernis zur Reduzierung von Schiffsemissionen und die in 2020 in Kraft tretenden IMO-Regelungen zur Deckelung des Schwefelgehalts von Schiffskraftstoffen, spiegelt sich auch im Neubaumarkt wider: Über ein Drittel aller bestellten Tonnage wird mit einem Scrubber-System ausgestattet, u.a. 53 % der Tanker, 25 % aller Bulker und 41 % der Containerschiffe. Darüber hinaus sind rund 14 % der bestellten Tonnage LNG-fähig.

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