SecProPort auf transport logistic 2019 vorgestellt

Vom 4. – 7. Juni 2019 fand in München die transport logistic, die weltweite Leitmesse für Logistik und Transport statt. Diese Plattform nutzte das Projekt SecProPort, um sich am Stand von Projektkoordinator dbh Logistics IT AG dem interessierten Publikum vorzustellen. SecProPort hat zum Ziel, basierend auf der Analyse von aktuellen Cyber-Bedrohungslagen systematisch eine Sicherheitsarchitektur für den Kommunikationsverbund rund um den Hafen zu errichten. So soll immer raffinierteren Cyberattacken Stand gehalten werden - schließlich werden mehr als 90 Prozent der interkontinental gehandelten Güter auf dem Seeweg transportiert.

SecProPort auf transport logistic 2019 vorgestellt © ISL

Projektkoordinatorin Karin Steffen-Witt (dbh) und Dr. Nils Meyer-Larsen (ISL) nahmen seitens SecProPort an der Konferenz „Digitalisierung und Cyber-Sicherheitsbedrohungen in der Transport- und Logistikbranche“ teil. Hier wurde u.a. diskutiert, dass Unternehmen der Transport- und Logistikbranche aufgrund der zunehmenden Digitalisierung der Prozesse immer häufiger zu Opfern von Cyberkriminalität werden. So berichteten Referenten von Transported Asset Protection Association (TAPA), Deutsche Post DHL, Funk Gruppe und DB Schenker zur aktuellen Cyber-Risikolandschaft und stellten branchenrelevante Drohszenarien der Transport- und Logistikbranche vor. Ebenso wurden neue Innovationen im Bereich Cybersecurity präsentiert. Die Vertreter von SecProPort besprachen im Anschluss mit einzelnen Referenten mögliche Synergieeffekte und Anknüpfungspunkte für Kooperationen.

SecProPort wird mit einer Laufzeit von drei Jahren durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im IHATEC-Programm gefördert.