Hafenprojekt "DocksTheFuture"

Projektlaufzeit
01.2018 - 06.2020
Projektförderung
European Union's Horizon 2020 research and innovation programme

Das Hafenprojekt DocksTheFuture, welches von der Europäischen Kommission mit etwa 1,2 Millionen Euro gefördert wird, soll den "Hafen der Zukunft" definieren. Dabei ist "Zukunft" als die nahe Zukunft (bis 2030) gedacht, in der Herausforderungen wie die Digitalisierung und Vereinfachung von Prozessen, Baggerarbeiten, Emissionsreduzierung, Energiewende, Elektrifizierung, Smart Grids, Schnittstellen zwischen Hafen und Stadt und Management der Nutzung erneuerbarer Energien gemeistert werden müssen.

Neben dem Projektleiter Circle besteht die Arbeitsgruppe aus dem Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik – ISL in Bremen, der Universität von Genua und den Consulting Unternehmen Magellan aus Portugal und PortExpertise aus Belgien. Das Projekt wird eine Voruntersuchung des Port of the Future – Konzepts durchführen. Daneben werden mehrere zu behandelnde Port of the Future - Themen und deren Zielvorgaben im Jahr 2030 definiert und analysiert sowie Listen von potentiellen Hafenprojekten für verschiedene Kategorien erarbeiten erarbeitet, die gfls. im Rahmen der parallel laufenden “Research and Innovation Actions (RIA)" zum "Hafen der Zukunft" gebündelt werden können.

Insbesondere wird DocksTheFuture:

  • das Port of Future-Konzept, die Port of the Future-Themen und die damit verbundenen Ziele im Jahr 2030 sowie eine Liste der Projekte, die zusammen mit den RIA-Vorschlägen gebündelt werden sollen, verfeinern und feinabstimmen.
  • die geeigneten KPIs ("Key Performance Indicators") identifizieren und evaluieren.
  • Eine Roadmap für den "Hafen der Zukunft" bis 2030 erarbeiten, die Kriterien und Tools zur Bewertung von potentiellen Projekten, Methoden zur Übertragbarkeit von Port of the Future-Lösungen, FuE-Bedarfe und politische Empfehlungen, Trainingspakete sowie die Schaffung eines Exzellenznetzwerk "Port of the Future" beinhaltet.

Das Projekt - das im Januar 2018 begann und 30 Monate bis zum 30. Juni 2020 läuft - enthält auch einen Kommunikationsplan für alle Häfen im Rahmen des TEN-T Netzwerkes sowie für wichtige Interessengruppen aus Häfen und Schifffahrt vorsehen.