I-PORT

Projektlaufzeit
01.2012 - 12.2012
Projektauftrag
European Space Agency (ESA)

Mit Blick auf die Optimierung von intermodalen Containertransporten in Europäischen Häfen spezifiziert das von der European Space Agency (ESA) geförderte Projekt I-PORT entsprechende Services und überprüft deren Umsetzbarkeit und Nachhaltigkeit. Eine besondere Problematik ist dabei die Abstimmung der unterschiedlichen Transportmittel im intermodalen Verkehr aufeinander, um die Container möglichst optimal und ohne Unterbrechungen zu transportieren. Um dies zu gewährleisten, wird eine integrierte Lösung mit besonderer Berücksichtigung satellitengestützter Dienste fokussiert, wobei eine Analyse der Anforderungen der Nutzer sowie bereits existierender Systeme zugrunde gelegt wird. Um einen optimalen und nachhaltigen Nutzen für die Transportwirtschaft zu erreichen, wird diese Lösung neben der technischen Ebene auch aus ökonomischer Sicht evaluiert.

Das Ziel von I-PORT ist also die Identifizierung und Bewertung von nachhaltigen operativen Lösungen auf Basis satellitengestützter Dienste und den damit verbundenen Dienstleistungen zur Optimierung des Güterverkehrs in europäischen Häfen hinsichtlich der technischen Durchführbarkeit sowie der Rentabilität. Nutzer, die von der Optimierung intermodaler Güterverkehre profitieren können, sind z.B. Häfen, Speditionen, Reedereien, Bahngesellschaften, Binnenwasserstraßen sowie Lagereinrichtungen. Darüber hinaus können Vorteile für weitere Beteiligte wie z.B. (lokale) Behörden, Zoll, Kommunikationsdienstleister oder Straßen- und Wasserbehörden erschlossen werden. Zu den Nutzern und Interessengruppen, die ihr Interesse bekundet haben, das Projekt I-PORT zu unterstützen, gehören u.a. auch Vertreter aus der Hafenwirtschaft in Bremen und Bremerhaven.