Satellitendaten für nachhaltige Entwicklung in Afrika - MARSAT auf internationaler Konferenz in Bremen

Experten aus Afrika und Europa berieten sich vergangene Woche mit Unternehmern und Wissenschaftlern über die Nutzung von Satellitendaten für die nachhaltige Entwicklung in Afrika. Ein zentrales Ziel der Konferenz, die in Bremen stattfand, war die Intensivierung der Zusammenarbeit der Unternehmen aus Afrika und Europa bei der Weiterentwicklung der Erdbeobachtungsanwendungen.

Aktuell arbeitet eine Reihe von Instituten und Unternehmen an Lösungen zur wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Nutzung von Satellitendaten, aus denen umfangreiche Informationen über den Zustand der Erde – z.B. Landwirtschaft, Forsten, Küstenüberwachung, Wasserressourcen, Klima, Umwelt, Naturkatastrophen, Stadtentwicklung, Migrationsereignisse und wirtschaftliche Entwicklung – gewonnen werden können. "Erdbeobachtung hat somit das große Potenzial, die internationale Entwicklungsarbeit umfassend zu informieren und zu unterstützen", erklären die Ausrichter der Konferenz.

Das MARSAT-Projekt wurde im Rahmen der die Konferenz begleitenden Ausstellung vorgestellt und stieß auf großes Interesse seitens der Konferenzteilnehmer. Die im Rahmen von MARSAT entwickelten satellitenbasierten Dienste für Anwender im maritimen Bereich können insbesondere zum Küstenschutz und zur Überwachung der Seegebiete einen signifikanten Beitrag liefern.

Satellitendaten für nachhaltige Entwicklung in Afrika – MARSAT auf internationaler Konferenz in Bremen

Die Konferenz wurde vom Landesbüro Bremen der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Kooperation mit der Bremer Bevollmächtigten beim Bund für Europa und Entwicklungszusammenarbeit, dem Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie dem europäischen Netzwerk Nereus (Network of European Regions using Space Technologies) durchgeführt.