Science goes Pub/lic - Von Schiffbruch und Piraterie

Im Rahmen Bremerhavener Veranstaltungsreihe „Science goes Pub/lic“ berichteten Nils Meyer-Larsen (ISL) und Christian Manger (Deutsches Schiffahrtsmuseum) im „Lady Tees“ in der Bremerhavener Alten Bürger über die umfangreichen Gefahren der Seefahrt im Mittelalter und heute sowie über entsprechende Bewältigungsstrategien.

Schiffe gelten heutzutage eigentlich als sicheres Verkehrsmittel. Die Schiffsbesatzungen verfügen über umfangreiche technische Instrumente zur Navigation wie GPS und AIS, das Automatische Identifikationssystem. Mit dessen Hilfe tauschen die Schiffe Informationen über ihre Position, Geschwindigkeit und Fahrtrichtung über Funk aus, um Kollisionen zu vermeiden. Umfangreiche internationale Vorschriften und Gesetze regeln zudem die Sicherheit auf See. Trotzdem kommt es immer wieder zu spektakulären Unfällen, Havarien und Totalverlusten. Noch viel mehr war die Seefahrt in früherer Zeit mit vielen Gefahren und Unwägbarkeiten verbunden; im Mittelalter gehörte der Verlust ganzer Schiffe zum Tagesgeschäft. Neben Naturgewalten stellt auch Piraterie sowohl früher als auch heute eine ernstzunehmende Gefahr für die Schifffahrt dar.

Dr. Nils Meyer-Larsen berichtet über die umfangreichen Gefahren der Seefahrt im Mittelalter und heute im „Lady Tees“

„Science goes Pub/lic“ wurde 2015 erstmals in den Gaststätten der Alten Bürger angeboten. Der Erfolg war so groß, dass die Veranstaltungsreihe mittlerweile in den vierten Durchgang geht.