ISL gewinnt Ausschreibung „Maritime Wertschöpfung und Beschäftigung in Deutschland“

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Ende Juni hat das ISL offiziell den Auftrag zur Erstellung einer Studie zur „Maritimen Wertschöpfung und Beschäftigung in Deutschland“ erhalten. Das Institut wird diese Untersuchung gemeinsam mit den Firmen DIW Econ (Berlin), ETR: Economic Trends Research (Hamburg) und der Fraunhofer Gesellschaft e.V. (mit dem Fraunhofer CML (Hamburg) und dem Fraunhofer IML (Dortmund) bearbeiten. "Ich begrüße die Vergabe der Studie und freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem Auftragnehmer. Insbesondere zur Plausibilisierung der erstellten Datenbasis lade ich die maritimen Fachverbände ein, ihre Expertise in die Studie einzubringen", stellt der Maritime Koordinator der Bundesregierung, Herr Norbert Brackmann MdB, fest.

Ziel dieses insgesamt auf 18 Monate angelegten Projektes ist es, zuverlässige und vergleichbare Angaben zur Wertschöpfung und Beschäftigungswirkung in den einzelnen Bereichen der maritimen Wirtschaft zu ermitteln, die als Basis für politische Diskussionen und Entscheidungsprozesse dienen können. Um Entwicklungen zeitlich konsistent abzubilden und eine Fortschreibung in die Zukunft zu gewährleisten, muss eine einheitliche und wissenschaftlich anerkannte Methodik zugrundgelegt werden. Diese sollte – soweit möglich – auf verfügbaren offiziellen Datenquellen wie der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung oder auch der Umsatz- und Beschäftigtenstatistik basieren.
Wesentliche Voraussetzung für eine solche Methodik ist eine klare, wissenschaftlich fundierte Abgrenzung der maritimen Wirtschaft und ihrer Teilsektoren. Aufbauend auf den Definitionen der maritimen Wirtschaft ist eine Methodik zu entwickeln, die die Fortschreibung von Zeitreihen zu Wertschöpfung und Beschäftigung und weiteren Indikatoren erlaubt und somit Trends im Zeitverlauf sichtbar macht. "Eine fundierte Bestandsaufnahme über die maritime Wirtschaft ist die Grundlage für die Fortschreibung der Maritimen Agenda 2025", so Herr Brackmann.


Die Arbeiten sollen im Juli 2019 starten und Ende 2020 beendet sein.