Meet the Team – Prof. Dr. Nils Meyer-Larsen
Lernen Sie die Menschen hinter dem ISL kennen! Mit unserem neuen „Meet the Team“-Format geben wir einen persönlicheren Einblick in das, was unsere Mitarbeitenden ausmacht. Von ihrem beruflichen Weg über ihre Fachgebiete bis hin zu dem, was sie antreibt. So wird sichtbar, wer hinter den Projekten steht und das ISL mitgestaltet.
Heute im Portrait: Prof. Dr. Nils Meyer-Larsen, wissenschaftlicher Geschäftsführer am ISL und Experte für Maritime Security, Resilienz und zivile Verteidigung sowie maritime Wasserstofftechnologien.
Wie bist Du zum ISL gekommen?
Nach meinem Physik-Studium an der Universität Hamburg und der Promotion am Deutschen Elektronen-Synchroton DESY in Hamburg holte mich ein ehemaliger Kollege, der inzwischen am ISL arbeitete, im Herbst 2000 an das Institut. Dort arbeitete ich zunächst an verschiedenen kleineren Projekten mit, bevor ich in die nationale und die EU-Forschung des ISL einstieg. Nachdem ich in einigen dieser Projekte die ISL-Aktivitäten leitete, übernahm ich ab 2006 die Gesamtkoordination des EU-Projektes CHINOS und ab 2008 die des INTEGRITY-Projektes, welche sich beide mit Security, Transparenz und Optimierung in globalen Container-Transportketten beschäftigten. Diese Thematik setzte sich mit den EU-Projekten CASSANDRA und CORE bis 2018 fort und wurde dann mit SecProPort um das Thema Cybersecurity ergänzt. Nach einigen Projekten im Bereich maritimer Satellitenanwendungen für die European Space Agency esa und das DLR koordinierte ich das EU-Horizon 2020-Projekt IW-NET im Bereich europäischer Binnenschiffverkehre. Seit 2020 baute ich die Forschungsgruppe Maritime Hydrogen des ISL auf und leitete in diesem Bereich verschiedene Projekte und Studien. Im Februar 2025 schließlich wurde ich wissenschaftlicher Geschäftsführer am ISL.
Was ist Deine Arbeit im Institut?
Ich bin wissenschaftlicher Geschäftsführer am ISL, d.h. ich leite das Institut gemeinsam mit meinen beiden Geschäftsführer-Kollegen. Eine wichtige Aufgabe ist die Akquisition neuer Projekte. In diesem Zusammenhang bemühe ich mich, meinen Kontakt zur laufenden Projektarbeit des ISL aufrecht zu erhalten, um mögliche Synergien erschließen zu können. Zudem vertrete ich das ISL in mehreren nationalen und europäischen Verbänden und Gremien und vernetze das Institut mit neuen Partnern und Institutionen. Als Professor an der Hochschule Bremerhaven lehre ich im Masterstudiengang Safety and Security Management.
Was gefällt Dir an deiner Arbeit am meisten?
Besonders gefällt mir, in nationalen und europäischen Projekten immer neue Partner sowie Kolleginnen und Kollegen kennen zu lernen. Ich sehe es als große Bereicherung, im Zusammenhang mit unseren Projekten durch Europa reisen und das ISL in diesem Rahmen vertreten zu dürfen, um die europäische Forschung gemeinsam mit alten und neuen Projektpartnern voranzubringen.
Verrätst Du uns noch ein persönliches Detail?
Meine Familie und ich bereisen sehr gern Europa mit der Bahn und der Fähre. Der letzte Urlaub führte uns mit der Bahn von Bremerhaven in die Bretagne, von wo wir mit der Fähre nach Südengland übersetzten und dort verschiedene Städte wie Plymouth, Portsmouth, Eastbourne und Canterbury besuchten. Die Rückfahrt verlief mit der Fähre von Dover nach Calais und weiter mit dem Zug über Brüssel zurück nach Bremerhaven. Diese Reisen sind sehr intensiv, und man hat viel mehr Möglichkeit, sich mit Land und Leuten auseinander zu setzen - das fasziniert uns.