Erstes deutsches EU-gefördertes Hydrogen Valley in Bremen gestartet – ISL Technischer Koordinator
Ein großer Erfolg für Bremen: Die EU fördert das Projekt „H2B:IMPACT“ mit neun Millionen Euro, um im Land Bremen ein sogenanntes Hydrogen Valley zu etablieren – eine Modellregion, in der Wasserstoff entlang der gesamten Wertschöpfungskette eingesetzt wird. Damit ist Bremen die erste EU-geförderte Region dieser Art in Deutschland und reiht sich in den exklusiven Kreis europäischer Modellregionen ein. Der Schlüssel zum Erfolg lag vor allem im ganzheitlichen Ansatz: Der Projektantrag deckt die gesamte Wasserstoff-Wertschöpfungskette ab und verknüpft Anwendungen in Industrie, Häfen und Mobilität mit einer klaren Umsetzungsstrategie.
Die EU-Förderung ist mehr als nur finanzielle Unterstützung. Sie dient als Gütesiegel und stärkt Bremens Rolle als wichtiger Standort der Wasserstoffwirtschaft. Ziel ist es, die entwickelten Anwendungen langfristig in den Regelbetrieb zu überführen und sie als Vorbild für andere Regionen zu nutzen. Insgesamt 27 Partner aus Bremen, Deutschland und anderen EU-Ländern profitieren von der Förderung. Das Projekt läuft über fünf Jahre. Die ersten Anwendungen werden in den kommenden Jahren schrittweise umgesetzt. Das Projekt wird von der Senatorischen Behörde für Wirtschaft, Häfen und Transformation geleitet und vom Bremer Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik als technischer Koordinator sowie der New Energy Coalition aus Groningen als Berater unterstützt.
„Das Clean Hydrogen Partnership ist stolz darauf, das Vorzeigeprojekt Hydrogen Valley H2B:IMPACT im Land Bremen zu fördern – das erste vom Clean Hydrogen Partnership unterstützte Hydrogen Valley in Deutschland. Mit einer erwarteten Wasserstoffproduktionskapazität von 25 MW, die ein breites Spektrum an Abnehmern in den Bereichen Energie, Verkehr und Industrie beliefern soll, wird das Projekt vom Land Bremen koordiniert. Unterstützt von einem starken internationalen Konsortium soll das Projekt Innovationen vorantreiben, Investitionen anziehen und die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie stärken. H2B:IMPACT ist ein entscheidender Schritt hin zu einer skalierbaren europäischen Wasserstoffwirtschaft und ein Vorbild für ganz Europa“, so Valérie Bouillon-Delporte, Executive Director des Clean Hydrogen Partnership.
In diesem äußerst interessanten Projekt übernimmt das ISL die Rolle des technischen Koordinators, leitet eine Reihe von Arbeitspaketen und unterstützt das Projektkonsortium bei der Erreichung der anspruchsvollen Projektziele.