ISL auf den Hydrogen Valley Days 2026
In dieser Woche war Antwerpen Gastgeber der dritten Ausgabe der Hydrogen Valleys Days, die vom EU-Clean Hydrogen Partnership organisiert wurden. Prof. Dr. Nils Meyer-Larsen, Geschäftsführer des ISL, das als Technischer Koordinator des bremischen Hydrogen Valleys H2B:IMPACT fungiert, repräsentierte das Institut bei dieser spannenden Veranstaltung.
Am Montag eröffnete Valerie Bouillon-Delporte, Exekutivdirektorin des Clean Hydrogen Partnership, die Veranstaltung. Das Programm umfasste zahlreiche interessante Präsentationen und Diskussionen rund um Themen wie Zusammenarbeit, technische Aspekte, etwa Wasserstoffspeicherung und -infrastruktur, aktuelle Entwicklungen und vieles mehr. Sie erklärte: „Häfen befinden sich in einer einzigartigen Position, um die Wasserstoffwende voranzutreiben – sie dienen als natürliche Eintrittspunkte für Wasserstoff und Wasserstoffträger, die nach Europa gelangen, und ermöglichen gleichzeitig die Entwicklung grenzüberschreitender Hydrogen Valleys. Durch die Vernetzung von Infrastruktur, Industrie und internationaler Zusammenarbeit können Häfen die großskalige Umsetzung wasserstoffbasierter, emissionsfreier Mobilitätslösungen beschleunigen.“
Hydrogen Valleys sind keineswegs bloß abstrakte Konzepte. Vielmehr fördern sie durch die Entwicklung neuer Wertschöpfungsketten die regionale Wettbewerbsfähigkeit und schaffen lokale Arbeitsplätze, neue Kompetenzen, industrielle Innovationen sowie saubere Mobilitätslösungen und treiben die Transformation der Häfen voran. Auf diese Weise unterstützen sie die Regionen dabei, sich in der entstehenden europäischen Wasserstoffwirtschaft strategisch zu positionieren. Das Koordinierungsteam von H2B:IMPACT nutzte die Gelegenheit zum Austausch mit Vertretern zahlreicher anderer europäischer Hydrogen Valleys, um mögliche Synergien und Kooperationen zu erörtern und so den Austausch von Ideen, Konzepten und Erfahrungen zu ermöglichen.